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	<title>Kommentare zu: Warum wir Currywurst essen und Analogkäse verschmähen</title>
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	<description>Beobachtungen der Gegenwartskultur und Kulturgeschichte von Markus Thierbach: "Der Mensch ist die Story"</description>
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		<title>Von: Karl Otto Henseling</title>
		<link>http://besondersalltag.de/?p=496&#038;cpage=1#comment-33</link>
		<dc:creator>Karl Otto Henseling</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 14:03:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ich möchte dem guten Kuhkäse nicht den Garaus machen. Aber bei den Unmengen Käse, ob Kunst oder nicht, die auf Billigpizzen oder auf Backwaren am Bahnhofskiosk angeboten werden, darf es ruhig Kunstkäse sein. Das wäre ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Unsere Chancen, die Erderwärmung hinreichend einzudämmen, sind nicht mehr sehr groß. Wenn es noch gelingen soll, dann nur, wenn alle Potenziale genutzt werden - und &quot;weniger Viehwirtschaft&quot; ist ein großes Potenzial. Über Autos schreiben ernstzunehmende Leute schließlich auch nicht mehr, ohne auf den CO2-Ausstoß hinzuweisen. Und die Landwirtschaft ist in CO2-Äquivalenten gerechnet für fast ebenso viele Treibhausgasemissionen verantwortlich wie der Verkehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte dem guten Kuhkäse nicht den Garaus machen. Aber bei den Unmengen Käse, ob Kunst oder nicht, die auf Billigpizzen oder auf Backwaren am Bahnhofskiosk angeboten werden, darf es ruhig Kunstkäse sein. Das wäre ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Unsere Chancen, die Erderwärmung hinreichend einzudämmen, sind nicht mehr sehr groß. Wenn es noch gelingen soll, dann nur, wenn alle Potenziale genutzt werden &#8211; und &#8220;weniger Viehwirtschaft&#8221; ist ein großes Potenzial. Über Autos schreiben ernstzunehmende Leute schließlich auch nicht mehr, ohne auf den CO2-Ausstoß hinzuweisen. Und die Landwirtschaft ist in CO2-Äquivalenten gerechnet für fast ebenso viele Treibhausgasemissionen verantwortlich wie der Verkehr.</p>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://besondersalltag.de/?p=496&#038;cpage=1#comment-32</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 07:54:44 +0000</pubDate>
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		<description>In der Zeitschrift Zeozwei (Ausgabe 04/09) bringt ein Leser einen Aspekt des Ekelkäses zur Sprache, der in der öffentlichen Diskussion Mitte 2009 überhaupt keine Rolle spielte. Der Autor des Leserbriefs macht die Umweltbilanz des Kuhkäses auf und ihm damit den ökologischen Garaus:

&quot;Auf einem guten Kuhkkäse lastet die Bilanz von etwa 8,5 Kilo CO2-Äquivalenten pro Kilo. Das entspricht den Emissionen einer Fahrstrecke von zirka 70 Kilometern. Auch der Käse vom Biobauern ist mit 7,95 Kilo CO2 nicht viel besser. Wie anders doch der Kunstkäse. Mit einem Pflanzenöl aus regionaler Öko-Produktion und pflanzlichem Einweiß sollte es spielend gelingen, die Treibhausemissionen um mindestens den Faktor 10 gegenüber echtem Käse zu senken. Und wer sich von Tiefkühlpizza ernährt, merkt in der Regel den geschmacklichen Unterschied ohnehin nicht.&quot;

Der Autor Karl Otto Henseling ist Experte für Ressourcen beim Umweltbundesamt, er kennt sich also aus. Auf telefonische Nachfrage fügt er hinzu, dass Milch wie Rindfleisch und Käse eine ganz schlecht Öko-Bilanz hat - weil die Kühe so viel Methangas absondern. Das ist ganz schlecht fürs Klima. Trotz dieses Wissens könne er dennoch nicht vom echten Käse lassen. Wir sind nun einmal konservativ, wenn es ums Essen geht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Zeitschrift Zeozwei (Ausgabe 04/09) bringt ein Leser einen Aspekt des Ekelkäses zur Sprache, der in der öffentlichen Diskussion Mitte 2009 überhaupt keine Rolle spielte. Der Autor des Leserbriefs macht die Umweltbilanz des Kuhkäses auf und ihm damit den ökologischen Garaus:</p>
<p>&#8220;Auf einem guten Kuhkkäse lastet die Bilanz von etwa 8,5 Kilo CO2-Äquivalenten pro Kilo. Das entspricht den Emissionen einer Fahrstrecke von zirka 70 Kilometern. Auch der Käse vom Biobauern ist mit 7,95 Kilo CO2 nicht viel besser. Wie anders doch der Kunstkäse. Mit einem Pflanzenöl aus regionaler Öko-Produktion und pflanzlichem Einweiß sollte es spielend gelingen, die Treibhausemissionen um mindestens den Faktor 10 gegenüber echtem Käse zu senken. Und wer sich von Tiefkühlpizza ernährt, merkt in der Regel den geschmacklichen Unterschied ohnehin nicht.&#8221;</p>
<p>Der Autor Karl Otto Henseling ist Experte für Ressourcen beim Umweltbundesamt, er kennt sich also aus. Auf telefonische Nachfrage fügt er hinzu, dass Milch wie Rindfleisch und Käse eine ganz schlecht Öko-Bilanz hat &#8211; weil die Kühe so viel Methangas absondern. Das ist ganz schlecht fürs Klima. Trotz dieses Wissens könne er dennoch nicht vom echten Käse lassen. Wir sind nun einmal konservativ, wenn es ums Essen geht.</p>
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