Beobachtungen der Gegenwartskultur und Kulturgeschichte von Markus Thierbach: “Der Mensch ist die Story”
27.Apr.2010

Pfälzische Sprachinsel am Niederrhein

Mein Text, auf dem der Vortrag bei der NerdNite vom 27. April 2010 in München basierte, gibt es hier.

Weitere Hörbeispiele: http://is.gd/bIQ7o
Forschungsbericht eines Sprachwissenschaftlers: http://is.gd/bIQtr
Bibliographie zum Thema Pfälzer/Emigration: http://is.gd/bIR8e

21.Apr.2010

Liebesschlösser werden immer populärer

Liebe pur: Eines der Schlösser am Tetraeder in Bottrop. Bild: Rheinisches Volkskundearchiv des LVR/Mirko Uhlig

Liebe pur: Eines der Schlösser am Tetraeder in Bottrop. Bild: Rheinisches Volkskundearchiv des LVR/Mirko Uhlig

Um das Phänomen der Liebesschlösser ging es hier bereits einmal. Dabei bringen Paare, Freunde und Bekannte Vorhängeschlösser an der Kölner Hohenzollernbrücke an, um einander und der anonyme Öffentlichkeit ihre Verbundenheit zu demonstrieren.

Die Brücke selbst bot bislang den Forschern Ansatzpunkte zur Interpretation: Die Flussquerung als Allegorie der Verbindung, des Übergangs von einem Kapitel zum nächsten im Strom des Lebens, also vom Junggesellendasein zur mehr oder weniger festen Beziehung.

Doch nun finden sich auch Liebesschlösser an Bauwerken, die alles andere als Brücken sind. Mein Update lässt sich bei den Stuttgarter Nachrichten nachlesen, aber auch hier.

14.Apr.2010

Dresden, das Massengrab

Das zerstörte Dresden 1945. Quelle: Deutsches Bundesarchiv

Das zerstörte Dresden 1945. Quelle: Deutsches Bundesarchiv/ Beyer, G.

Sieben Tage, nachdem Dresden im Bombenhagel der britischen und US-amerikanischen Luftwaffe untergegangen ist, kehrt Gottfried Frühmorgen zu der Ruine in der Innenstadt zurück, die einmal das Haus seiner Familie war.

Er hatte nach dem ersten der drei Angriffe das Gebäude verlassen, seine Eltern waren in ihren Privatkeller geflüchtet. Der Straßenzug ist vollständig zerstört.

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13.Apr.2010

Das Web 2.0 hieß früher nur anders

Frauen, die Kochrezepte in Blogs veröffentlichen, Musiker, die über Youtube populär werden und Interessensgruppen, die sich über Facebook organisieren: Das Web 2.0 gleicht für die Menschen, die sich nicht in diesem Medium bewegen, einer Wundertüte. Sie tragen das, was sie aus diesem Bereich erfahren, mit dem Unterton “Seht her!” vor. Der Wechsel des Mediums, von der Wirklichkeit zur virtuellen Realität, ist irgendwie hokuspokus-behaftet, sorgt für Irritation und Erstaunen.

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