Es heißt, sie bringe viel Gutes, aber in ihrer Nähe schläft es sich schlecht. “Tickticktick” macht sie unaufhörlich, jedoch ist sie keine mechanische Uhr. Sie winkt zum Gruß und ist doch nicht der Grüßaugustus. Und obendrein ist sie ziemlich neu in unserem Kulturkreis.
Manekineko stammt aus Japan. Die Figur einer pummeligen Katze sitzt aufrecht auf den Hinterbeinen, hält in der einen Pfote eine Münze vor dem Bauch und winkt mit der anderen Tatze, die sie erhoben hat, dem Betrachter zu. Der Arm wird von einem Motor angetrieben, der das Ticken aus dem Innnern des Kunststoff- oder Porzellankörpers von sich gibt.
Wer ist Manekineko und was führt sie in europäische Schaufenster und Wohnzimmer?


