In Städten wie München oder Kassel ist das Prinzip Kiosk bislang nicht verstanden worden. Die wenigen Mini-Lädchen, die es dort gibt, haben nur tagsüber geöffnet. Dabei dürfte in diesen Großstädten die kritische Masse derer groß genug sein, die außerhalb der Supermarkt-Öffnungszeiten noch dringend etwas einkaufen müssen: Zigaretten, Chips und Bier etwa.
Ganz vorne in Sachen Kiosk hingegen sind andere Ballungszentren wie das Ruhrgebiet und Berlin. Man könnte denken, dass die Menschen dort besonders vergesslich sind. Die Soziologin Elisabeth Naumann hingegen hat die kulturgeschichtlichen Hintergründe für die hohe Buden-Dichte an Ruhr und Spree beleuchtet.


